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Newcomer*innen-Radar: makko

Deutschrap und Skaten

Quelle: Festivaly


makko erobert gerade mit einem tiefenentspannten Vibe die Rapwelt, dabei ist er noch gar nicht so lange aktiv im Game. Dies drückt er auch auf dem Song 'Grad mal ein Jahr' aus, welcher in diesem Jahr erschien. Vor seiner Karriere hatte es makko eher mit Freestyles, bis seine Freunde ihn dazu pushten, seine Songs auch aufzunehmen.  Wer makko ist und warum er für Deutschrap einzigartig erfrischend ist, lest ihr hier:

Wer ist makko?

Geboren wurde makko in Berlin, zieht aber als Kind erstmal raus in die Provinz - genauer gesagt nach Fürstenwalde, wo er aufwächst und zur Schule geht. Laut ihm selbst stellt der Umzug dorthin einen guten Kontrast zur Großstadt dar. Mit 10 oder 11 Jahren fängt makko an zu skaten, was ein wichtiger Teil seines Lebens wird und sich in seiner Musik widerspiegelt.
Es ist noch keine allzu lange Zeit her, dass makko seine eigenen Songs aufgenommen und veröffentlicht hat. Lange hat makko lieber gefreestylet, ohne seine Ideen festzuhalten. Sein Freundeskreis drängte ihn jedoch dazu, seine Gedanken auf Beats aufzunehmen und der Welt zu präsentieren. Alles was um ihn herum passiert, ihn beschäftigt und vor allem Dinge, die ihm gefallen, sind Teil seiner Texte. Der gemeinsame Track 'Kühkpack' mit Kiff-Comedian Vincent Pfäfflin (Der u.a. in der SSIO x JOHN REED FITNESS Werbung 'neunkommaneun' zu sehen ist) löst 2019 den immensen Hype um makko aus. Der Song zeigt, was makko ausmacht: Seine tiefe Stimme über neblig verschwommene Beats. Alles klingt raw, nach Sommer Vibes irgendwo auf einem Skateboard in Spree-Nähe. Am liebsten arbeitet makko zusammen mit Leuten, die er mag, wie auch zum Beispiel mit Lugatti und 9ine. Seine Welt: Parkbank, rumhängen mit der Gang, buffen und skaten. 

Wie kam makko zum Rappen?

makko feiert in seiner Jugend vor allem Ami-Rap - insbesondere alles, was vom A$AP Mob kommt. Er bricht sogar seine Ausbildung zum Ergotherapeuten ab, um sich ganz dem Skaten und der Musik zu widmen. Sein Umfeld unterstützt ihn bei dieser Entscheidung: Sein Kumpel Clipz_500 zeigt ihm wie er seine Tracks aufnehmen kann und okfella ist bei Beats und Videos am Start. Man sieht, makko arbeitet nur mit seinem Freundeskreis zusammen. Seine Produktionen klingen zwar nicht immer komplett perfekt, der Verzicht auf Autotune und glatt gebügelte Produktionen wird jedoch zu seinem Markenzeichen. Sein Output entspricht dabei aber eher dem aktuellen Zeitgeist. 2020 erschienen gleich 2 Alben "Lebe es oder lass es" und "Aus dem Block für den Block". makko und seine Gang nehmen sich selbst und das Leben dabei nicht so ernst und machen einfach das, wozu sie Lust haben (Bspw. das Gang-Projekt der Bolo Boys). Neben dem Punkt, dass makko keinen durchgetakteten Release-Plan hat, verzichtet er auch auf einen Labeldeal und regelt alles in Eigenregie. Fans bekommen also mit jedem Projekt 100 % makko. Alles in allem liefert makko einen Sound, in dem immer ein melancholisch-nachdenklicher Ton mitschwingt. Dies erstreckt sich von verkifften Lebensphilosophien bis zu guten Abenden mit dem Freundeskreis.

Was hat das Skaten jetzt mit makkos Musik zu tun?

Diese Skate-Vibes plus makkos Anspruch, Musik zu machen, wie makko sie selbst hören will, gibt seiner Community genau den richtigen Sound für eigene Skate-Edits. Skate-Videos sind nämlich schon immer eine super Möglichkeit gewesen, um Songs zu entdecken und selbst zu verbreiten. Auch 2021 konnte er seinen Fans mit dem Tape 'Poesie gemischt mit Bier' bereits ein neues Projekt bieten, auf dem er sich unverändert, aber qualitativ hochwertig präsentiert. Dies funktioniert bei ihm so gut, da er seine Skate-Community so gut abholen kann. Er ist ein sympathischer Mensch und eben einfach er selbst. 


Hier könnt ihr makkos Musik hören:

 



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